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Ist eine PDF-Rechnung ab 2025 noch erlaubt?

Ein normales PDF ist keine strukturierte E-Rechnung. Ein ZUGFeRD- oder Factur-X-PDF kann dagegen eine E-Rechnung sein, wenn die eingebettete XML das passende Profil und valide Rechnungsdaten enthält.

Zuletzt fachlich geprüft: 14. Mai 2026

Kurz gesagt

Ein normales PDF ohne strukturierte XML-Daten ist keine E-Rechnung im technischen Sinne. Es kann in Übergangs- oder Ausnahmefällen vorkommen, ersetzt aber keine strukturierte Rechnung.

Ein PDF kann Teil einer E-Rechnung sein, wenn es ein ZUGFeRD- oder Factur-X-Hybrid-PDF mit eingebetteter, valider XML-Rechnung ist.

Drei Fälle, die oft verwechselt werden

FallEinordnungPrüfung
Normales PDFSichtbare Rechnung ohne strukturierte DatenKeine XML-Validierung möglich
ZUGFeRD/Factur-XPDF/A-3 mit eingebetteter XMLEingebettete XML validieren
XRechnung XMLReine strukturierte RechnungXML und Profil validieren

Warum ein normales PDF nicht reicht

Ein normales PDF ist für Menschen lesbar, aber Rechnungsdaten sind nicht verlässlich strukturiert. Automatisierte Verarbeitung, Validierung und Empfängerregeln brauchen die maschinenlesbare Schicht.

Bei Hybrid-PDFs darf man deshalb nicht nur die PDF-Ansicht ansehen. Entscheidend ist, ob die eingebettete XML korrekt ist.

Praktische Checkliste

  • Normales PDF, Hybrid-PDF und XML-Rechnung unterscheiden
  • Bei ZUGFeRD/Factur-X eingebettete XML prüfen
  • PDF-Ansicht nicht als Validierungsnachweis behandeln
  • Lieferanten früh auf strukturierte Formate vorbereiten
  • Rechtliche Detailfragen fachlich klären

Praktischer Merksatz

Eine PDF-Datei ist nur dann als strukturierte E-Rechnung relevant, wenn sie eine valide XML-Rechnung enthält.