Prüfversionen

Welche Versionen prüft E-Rechnung Check?

Eine E-Rechnung enthält meist eine Kennung für das deklarierte Profil. Für ein belastbares Ergebnis muss aber zusätzlich sichtbar sein, mit welchem Validator-Prüfstand die Datei tatsächlich geprüft wurde.

1. Rechnung deklariert

Die XML-Datei nennt ihr Profil über Kennungen wie CustomizationID, ProfileID oder die CII-Kontextkennung.

2. Szenario wird gewählt

E-Rechnung Check ordnet diese Kennung einem unterstützten Prüfszenario zu, zum Beispiel XRechnung 3.0 UBL oder EN 16931 CII.

3. Prüfstand wird dokumentiert

Der Bericht zeigt nicht nur das deklarierte Profil, sondern auch die tatsächlich verwendeten Artefakte, Codelisten und das Prüfdatum.

4. Alte Versionen werden markiert

Wenn eine Rechnung ein veraltetes oder nicht unterstütztes Profil deklariert, wird dies als Versionshinweis oder Unterstützungsgrenze ausgewiesen.

Aktueller Prüfstand

Diese Seite beschreibt den öffentlichen Prüfstand. Jede Ergebnisansicht und jeder PDF-Bericht nennt zusätzlich das konkret erkannte Rechnungsprofil und die tatsächlich verwendeten Artefakte.

EN 16931
Validation artefacts v1.3.16 for UBL 2.1 and CII D16B
XRechnung
KoSIT-compatible Schematron bundle 2.5.0 / XRechnung 3.0.2-compatible
Codelisten
EN16931 code-list values v17b embedded; KoSIT code lists embedded in the XRechnung layer
Syntax
UBL 2.1 and UN/CEFACT CII 100.D16B

Warum wir nicht nur „neueste Regeln“ sagen

Das XML zeigt, welches Profil der Aussteller deklarieren wollte. Der Prüfstand zeigt, welche Artefakte und Codelisten E-Rechnung Check für die technische Bewertung verwendet hat. Beide Angaben gehören zusammen, weil Empfänger, Portale und Validatoren nicht immer gleichzeitig aktualisiert werden.

Umgang mit alten oder unbekannten Profilen

Veraltete XRechnung-Kennungen werden nicht stillschweigend als aktuelle Version dargestellt. Nicht unterstützte ZUGFeRD-, Factur-X- oder generische XML-Profile erhalten einen klaren Hinweis, damit die Datei nicht mit dem falschen Regelwerk bewertet wird.