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ZUGFeRD-Profile erklärt: MINIMUM, BASIC, EN 16931 und EXTENDED

ZUGFeRD ist nicht automatisch EN-16931-konform. Entscheidend ist das gewählte Profil und ob die eingebettete XML zur sichtbaren PDF-Rechnung passt.

Zuletzt fachlich geprüft: 26. Juni 2026

Kurz gesagt

ZUGFeRD-Profile definieren, wie vollständig die eingebettete XML-Rechnung ist. MINIMUM und BASIC reichen nicht für jeden Automatisierungs- oder E-Rechnungsfall.

Für EN-16931-nahe Prozesse ist das EN 16931 beziehungsweise COMFORT-Profil die sichere Basis; EXTENDED deckt komplexere Geschäftsfälle ab.

Die Profile im Vergleich

ProfilCharakterPraktische Einordnung
MINIMUMSehr wenige strukturierte DatenFür echte Automatisierung meist zu wenig
BASIC WLOhne RechnungspositionenNur begrenzte Verarbeitung
BASICEinfaches strukturiertes RechnungsbildNicht immer EN-16931-tauglich
EN 16931 / COMFORTKernprofil für europäische E-RechnungSichere Basis für viele B2B-Prozesse
EXTENDEDZusätzliche komplexe GeschäftsdatenFür komplexere Szenarien
XRECHNUNGReferenzprofil für XRechnung-KontextEmpfängeranforderung genau prüfen

Versionen und typische Fehler

Versionen wie ZUGFeRD 2.5 und Factur-X 1.09 müssen mit Validator, Empfängeranforderung und ERP-Export zusammenpassen.

Typische Fehler sind falsches Profil, fehlende eingebettete XML, Abweichungen zwischen PDF und XML oder unvollständige Pflichtfelder.

Praktische Checkliste

  • Profil bewusst wählen, nicht nur PDF erzeugen
  • EN 16931 / COMFORT für strukturierte Standardfälle bevorzugen
  • Eingebettete XML separat validieren
  • PDF-Ansicht und XML-Inhalt vergleichen
  • Version und Empfängeranforderung dokumentieren

Wichtig

Ein ZUGFeRD-PDF ist nur dann als E-Rechnung brauchbar, wenn die eingebettete XML das passende Profil und valide Rechnungsdaten enthält.